Chapeau Claque in Köln – Musik zum Träumen
23.03.2009 – 22:28Die erfurter Band “Chapeau Claque” ist am Freitag in Köln im Kulturbunker aufgetreten.
Bei einem Eintrittspreis von nur 10 Euro konnte ich natürlich nicht Nein sagen und habe den Konzertbesuch keinesfalls bereut.
Der Name Chapeau Claque ist fest in meiner Kindheit verankert. Es war der Name einer Zeichentrickfigur aus einem der bekanntesten sovietischen Zeichentrickfilme -- Cheburashka und das Krokodil Gena.
Übrigens gaben früher die Musiker auf ihrer MySpace-Seite an, sovietische Zeichentrickfilme hätten ihnen als Inspiration gedient. Mag sein.
Jedenfalls erinnert die Musik der Band schon ein wenig daran -- phantasievoll, verträumt, melancholisch und positiv. Es ist keine Disney-Hollywood-Pixar-Produktion, sondern ein echter Mosfilm-Klassiker.
Sowie die Texte von Chapeau Claque ist auch die Sängerin der Band -- Maria Antonia Paula Schmidt, die barfuss auf der Bühne getanzt hat -- ein wenig naiv und kindig (“Wer von euch hat einen Garten?”), aber auch sehr nett und zart.
Alles in allem eine sehr gelungene Vorstellung, auch wenn mir die bekannteren Stücke “Milchschaum der Musik” und “Blutenstaubromanze” in der Originalfassung lieber gewesen wären.