Die Ethno-Publisher warten auf relevante Anzeigen
25.03.2009 – 22:19Als Betreiber einer Fremdsprachigen Seite in Deutschland hat man’s schwer, wenn man auf AdSense als Einnahmequelle setzt. Ich spreche aus Erfahrung.
Das größte Problem ist der Mangel an themenrelevanten Anzeigen. Die erscheinenden AdSense Anzeigen sind meistens total unpassend und dazu gibt es auch noch sehr wenige Alternativen. Von deutschen Werbetreibenden rechnet leider keiner damit, dass eine Website auf russisch Nutzer hat, die Deutsch verstehen. Von der anderen Seite rechnen die russischen Advertiser nicht damit, dass es Nutzer außerhald der GUS-Länder gibt, die an einem russischsprachigen Produkt oder eine Dienstleistung in Russland interessiert sind. “Hallo! Da bin ich!” – möchte man schreien, aber keiner hört zu.
Das zweite Problem, dass eigentlich aus dem ersten resultiert, sind die Niedrigen CPCs. Es gibt keine Konkurrenz, deswegen bleiben die CPCs niedrig. Und die Publisher sind die Dummen.
So kommt es, dass die Seite X, die einen Online-Shop für russischsprachige Bücher betreibt, Anzeigen auf Seite Y einer russischen Discothek schaltet und vica versa. Und die Nutzer nehmen die langweiligen zum Content unpassenden Anzeigen nicht wahr.
Und da kommt Google mit so einem tollen AdSense Newsletter zum Ethnomarketing und möchte das Leben sich und den Publishern einfacher machen. Mehr Werbetreibende, höhere CPCs. Ob’s funktioniert?
Google empfieht jedenfalls in den AdPlanner zu schauen und sich die Seiten rauszusuchen. Übrigens auch die großen ausländischen Seiten haben deutschsprachige Nutzer und bieten die Möglichkeit Content-Anzeigen zu schalten. Also los – die deutschsprechenden Ausländer warten auf euch, liebe Firmen mit hohem Marketingbudget!