Visits über Twitter richtig messen – Twitter bringt mehr als du denkst

21.07.2009 – 00:32

Die Standard Analytics-Software Implementierung berücksichtigt nicht alle Visits über Twitter.Nach unterschiedlichen Schätzungen können es 500% bis 1600% mehr sein – wie Danny Sullivan in seinem Blog erklärt.

WebAnalyticsGuru Marshall Sponder greift in seinem neusten Post das Thema Traffic über Social Networks auf. Die Web-Analytic Tools unterstellen Google immernoch den ganzen Traffic zu liefern. Nach den neusten Entwicklungen im Internet-Umfeld und dem Wachstum von Twitter kann man es noch kaum glauben. Was der 08-15 Web-Analytiker nicht bedenkt: wenn man die Referrals betrachtet, sieht man nur einen Teil des Twitter-Traffics. Einen kleinen Teil.

Kurz zusammengefasst – Twitter kommt als Refering Domain gar nicht an:

  • ein Teil der Referrals geht über die Weiterleitungs-URLs wie bit.ly und tiny.url verloren
  • viele User nutzen unterschiedliche non-Browser Twitter-Tools wie Tweetdeck oder Gadgets für andere Seiten wie das BeTwittered-Gadget
  • Die iPhone-Nutzer verwenden Applikationen, die kein Java-Script unterstützen und die Web-Analyse-Tools nicht mitreinfließen.

Danny Sullivan analysierte den Twitter-Traffic auf seiner Seite und kam zum folgenden Ergebnis:

Based only on referrers, at best, Google or any analytics program would have said Twitter sent 2 visits. But because I used tracking codes, I was able to overcome the lack of referring data and see that Twitter (itself or via applications or web sites using Twitter data) sent 9 visits. That means analytics packages might be undercounting Twitter visits by nearly 500%.

Meanwhile, Bit.ly was showing those 58 clicks to the page. Let’s say it wasn’t filtering out some of the robots. I can still see that there are 32 visits that the log files recorded, all with the tracking codes that never existed until I tweeted the link with them. So those are all Twitter-derived visits. That means an undercount by a standard analytics tool depending on referrer data by 1600%.

Die 32 Visits konnte Sullivan identifizieren, indem er den URLs in den Twitter-Posts spezielle Tracking Codes zuweisen. D.h., wenn man rausfinden will, wieviel Twitter wirklich bringt, muss man jeder URL, die man bei Twitter post Tracking Codes vergeben, die dan im Campaigns Report von eurem Webanalytic-Tool zu finden sind.

  1. 2 Kommentare zu “Visits über Twitter richtig messen – Twitter bringt mehr als du denkst”

  2. ich schaue täglich auch in Google Analytics und nun stelle ich fest das Google Trends und das dazugehörige Tool AdPlaner Hinweise gibt, woher ein Teil meiner Besucher kommen ohne dass das mir in Analytic angezeigt wird :-o

    geschrieben von Chris am 25. Jul, 2009

  3. Google Trends und AdPlanner zeigen die Seiten, die deine Besucher ebenfalls aufgerufen haben, und nicht die Seiten, über die die User auf deine Seite gelangten, wie bei Analytics.

    geschrieben von Leo am 04. Aug, 2009

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